Skip to main content

Luftreiniger im Test – die besten Geräte für ein gutes Raumklima

Luftbefeuchter im täglichen Gebrauch

Luftreiniger gesucht? Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wieviel Liter Luft Sie täglich einatmen? Im Durchschnitt sprechen wir von 16 Liter Luft, die in unsere Lungen strömt, während wir nur 1-2 kg feste Nahrung zu uns nehmen. Die Luft, die wir einatmen, sollte dementsprechend sauber sein, was sie aber leider nicht ist. Mit einem Luftreiniger in Innenräumen sorgen Sie dafür, dass diese Luft möglichst frei von Schadstoffen ist, schützen somit Ihre Gesundheit und sorgen für ein angenehmes Raumklima. Luftreiniger verfügen über entsprechende Filter, je nachdem welche Schadstoffe aus der Luft gefiltert werden sollen. Einige Studien belegen, dass die Schadstoffbelastung in Innenräumen weitaus höher liegen kann als die Luft im Freien. Schädliche Partikeln wie Hausstaub, Tierhaaren, Keimen, Sporen, Bakterien, Viren oder Zigarettenrauch belasten den menschlichen Organismus. Zunehmende Beschwerden durch Atemwegsprobleme und Allergien sind die Folge davon.

Luftreiniger sind in der Lage schädliche Partikel zu über 99% aus der Luft filtern oder je nach Gerät auch für eine angenehme Luftfeuchtigkeit sorgen. Das gilt übrigens auch für am Arbeitsplatz entstehende zusätzliche Schadstoffe wie Feinstaub, Rauch oder Gase, die die Atemwege belasten. Luftwäscher werden nicht nur im privaten Umfeld oder am Arbeitsplatz eingesetzt, sondern halten zunehmend Einzug in Wartezimmer von Arztpraxen oder in gastronomischen Betrieben. Preislich gesehen bewegen sich Luftreiniger bei 100 Euro für Einstiegsgeräte, bessere Geräte kosten 150 Euro und mehr.

Luftreiniger bei Allergien

Viele Menschen haben das ganze Jahr über mit Pollen im Freien und in Innenräumen zu kämpfen. Um ihnen das Leben zu erleichtern, ist der Einsatz eines Luftreinigers mit einem guten HEPA-Filter sinnvoll. Für das menschliche Auge sind die in der Luft schwebenden kleinen Partikel der Pollen oder andere Allergene unsichtbar. Da hilft nur der Einsatz eines Raumreinigers, um diese Partikel zuverlässig aus der Luft zu filtern. Wenn Sie in einen guten HEPA-Filter investieren, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, das dieser Luftreiniger bis zu 99,95% dieser feinen Partikel herausfiltert. Eines der wichtigsten Ausstattungsmerkmale eines solchen Filters ist ein automatischer Partikelsensor, der die Anzahl der Partikel in der Luft permanent misst und die notwendige Lüfterstufe im Luftbefeuchter entsprechend einstellt.

Luftreiniger gegen Staub

Allergiker, die unter einer Stauballergie zu leiden haben, vertragen den schwebenden „unsichtbaren“ Feinstaub in der Raumluft nicht. Die Folge davon sind massive Atembeschwerden, Schnupfen, Husten, tränende Augen und im schlimmsten Fall kann die Allergie sogar Asthma auslösen. Worin liegen die Ursachen einer Stauballergie? Die Luft in Innenräumen ist normalerweise stärker mit Feinstaub belastet, als die Luft im Freien. Hinzu kommt, dass in Großstädten durch Umweltbelastungen, wie z.B. KFZ-Abgase, noch mehr Feinstaub in die Gebäude gelangt. In geschlossenen Räumen sind Feinstaub, Milben oder Schimmelsporen das ganze Jahr präsent. Und man wird sie auch mit einem guten Staubsauger nicht vollständig los. Aber speziell dafür entwickelte Luftreiniger können gegen diesen Staub erfolgreich eingesetzt werden und sollten über folgende Ausstattungsmerkmale verfügen:

  1. einen automatischen Partikelsensor, der die Anzahl der Partikel in der Luft  fortlaufend misst und im Luftreiniger die passende Stufe entsprechend einstellt.
  2. Einen HEPA-Feinstaubfilter, der mehr als 99% der Allergene in der Luft filtert und somit für eine spürbare Linderung der allergischen Symptome sorgt.

Luftreiniger gegen Gerüche

Denken Sie auch manchmal, dass unangenehme Gerüche in ihrer Umgebung sehr belastend sind? Muffige, ungelüftete Zimmer, Essensgerüche vom Kochen im ganzen Haus, Gerüche von kaltem Rauch, Ausdünstungen von Möbeln oder Baustoffen, undefinierbare Gerüche in Hotelzimmern, in Gasträumen oder in der Produktion? Es gibt sicherlich noch viel mehr unangenehme Gerüche, die man aber leicht mit dem Einsatz eines passenden Luftreinigers in den Griff bekommt. Das Ziel muss ein, die persönliche Lebensqualität wieder zu erhöhen und sich von den negativen Einflüssen zu befreien.

Wie entstehen Gerüche?

Es stellt sich ja die Frage, wie diese unangenehmen Gerüche entstehen. Das ist recht einfach zu erklären, denn Gerüche entstehen durch chemische Reaktionen. Es bilden sich zunächst Bakterien an der Entstehungsquelle des Geruchs. Diese setzen Moleküle frei, die über positive Ionen, die in jeder Raumluft vorhanden sind, transportiert werden. Und dann nimmt unsere Nase diese schwebenden Moleküle auf und leitet diese Botschaft an unser Gehirn weiter. Die Botschaft wird dann mit „unangenehmer Geruch“ übersetzt.

Die besten Luftreiniger im Test

Das Angebot an Luftreinigungsgeräten ist vielfältig und der Bedarf nach ihnen wächst ständig. Das liegt unter anderem daran, dass immer mehr Menschen Probleme mit der schadstoffbelasteten Luft in geschlossenen Räumen haben. Luftwäscher versprechen Abhilfe, doch welches der technischen Wunderwaffen verspricht die besten Luftreinigungseffekte? Im Luftreiniger Test werden verschiedene Kriterien angelegt. Geht es darum, bestimmte Schadstoffe besonders gut herauszufiltern? Wie leise soll der Luftbefeuchter sein? Ist das Gerät leicht zu bedienen? Und wie sieht es mit der Wirtschaftlichkeit des Gerätes aus?

Was sind die Vorteile eines guten Luftreinigers?

Bei der Suche nach den besten Geräten gibt es vier Qualitätsfaktoren, die im Raumreiniger Test besonders hervorzuheben sind:

  1. Beim Filtersystem sind verschiedene Vorfilter wie HEPA, Partikel, Desodorierung, eine UV-Lampe sowie ein Ionisator wichtig
  2. Effizienz der Luftreinigung und Stromverbrauch
  3. Material des Luftreinigers und Verarbeitung der Bestandteile
  4. Preis des Luftwäschers

Zugegeben: Luftfilter gehören nicht gerade zu den günstigen Anschaffungen in einem Haushalt, aber sie können sinnvoll sein im Hinblick auf Gesundheit und Lebensqualität. Wer trotzdem unsicher ist, ob er einen Raumreinigers braucht, dem sei empfohlen im Rahmen eines Luftreiniger Tests sich das ein oder andere Gerät zu bestellen und zu Hause auszuprobieren.

Luftreiniger Test – die Testsieger 2016

Der Raumreiniger Comedes LR 50 ist speziell für kleine Räume bis zu 30 Quadratmeter entwickelt worden. Mit knapp 3kg Gewicht und einer Höhe von 42 Zentimeter nimmt er nicht viel Platz weg. Im Luftreiniger Test ist das Gerät mit wenigen Handgriffen betriebsbereit und nimmt leise seine Arbeit auf. Der Lärmpegel steigt auch beim Raufschalten der Stufen nicht merklich an. Der Reinigungseffekt des 3in1 Hauptfilters ist sehr effektiv und liegt bei 99,97 Prozent. Zusätzlich kann noch ein Ionisator eingeschaltet werden, der die kleinsten Staubpartikel aufsaugt. Der zugeschaltete UV-Filter sorgt für eine keimfreie Luft. Weiterer Vorteil im Luftbefeuchter Test des Comedes LR 50 ist, dass das Gerät kein Ozon erzeugt und mit ca. 100 Euro einen fairen Preis hat.

Im Luftreiniger Test schnitt das Gerät Baren B-785 bei allen Qualitätskriterien ebenfalls sehr gut ab und ist geeignet für Räume bis 46 Quadratmeter. Dieser Luftreiniger arbeitet mit einem komplexen Filtersystem mit einem leistungsstarken HEPA-Filter, ist sehr leise in der Ausführung und arbeitet stromsparend. Zudem kann eine Ionen- und Ozonfunktion zugeschaltet werden, die sich nach 20 Minuten wieder automatisch abschaltet. Eine LED-Anzeige mit Farbsystem zeigt den Grad der Luftverschmutzung an. Wenn die Anzeige auf blau springt, ist die Luft wieder rein und das Gerät schaltet sich automatisch ab. Mit einem integrierten Timer kann manuell oder automatisch die Zeit der Luftreinigung geregelt werden. Das Gerät wird ab 160 Euro im Handel angeboten.

Ebenfalls gut abgeschnitten im Luftwäscher Test hat das Gerät De Longhi AC 230 für Räume bis zu 80 Quadratmeter. Von Vorteil ist hier ein komplexes Filtersystem mit 5 Phasen. Im auswaschbaren Vorfilter werden gröbere Partikel und Staubfahnen festgehalten, während ein HEPA-Filter die feinen Fremdkörper aufhält. Der zusätzliche Aktivkohlefilter ist für die Beseitigung schlechter Gerüche zuständig. Ein echtes Highlight ist das Air-Quality-Sensor-System (AQS). Die Luftqualität im Raum wird durch ein farbiges LED ermittelt: Blaues Licht heißt, dass die Luft rein ist. Grünes Licht steht für eine zufriedenstellende Luftqualität, und rotes Licht zeigt an, dass man die Leistung des Gerätes erhöhen sollte. Die Investion in diesen Luftfilter liegt bei über 200 Euro.

Kaufkriterien für Luftreiniger

Den wichtigsten Aspekt für den Kauf eines Raumreinigers ist die Größe des Raums, der gereinigt werden soll. Dazu gab es weiter oben schon entsprechende Hinweise. Ein weiteres Kriterium ist sicherlich auch die Lautstärke des Luftreinigers. Manche Geräte sind sehr leise und kaum wahrnehmbar, andere dagegen störend laut. Angaben zur Lautstärke machen die Hersteller entweder in Dezibel mit den Abkürzungen dB oder dB(A) oder in Sone-Angaben, die zwar genauer sind, aber kaum angeboten werden. Folgende dB(A)-Werte dienen zur Orientierung:

  • 0 bis 10 Dezibel: fast nicht hörbar, nicht störend
  • 11 bis 20 Dezibel: sehr leise, Beispiel: leiser PC-Lüfter
  • 21 bis 30 Dezibel: leise, aber wahrnehmbar. Beispiel: ruhiges Schlafzimmer
  • 31 bis 40 Dezibel: hörbar. Beispiel: Ventilator. Für geräuschsensible Menschen im Allgemeinen zu laut fürs Schlafzimmer
  • 41 bis 50 Dezibel: deutlich wahrnehmbar, Beispiel: Radio, Vogelgezwitscher, normale Unterhaltung zweier Personen
  • 51 Dezibel und mehr: laut, störend. Beispiel: Unterhaltung mehrerer Personen. Für Luftreiniger eindeutig zu laut.

Informieren Sie sich vor dem Kauf auf den Homepages der Anbieter von Luftwäschern, damit Sie nicht nachher eine Überraschung erleben.

Vor dem Kauf eines Luftreinigers sollte die Entscheidung stehen, ob Sie einen Luftfilter mit oder ohne Filter kaufen wollen. Denn wenn Sie einen Reiniger mit Filter bevorzugen, muss dieser Raumreiniger in regelmäßigen Abständen gewartet werden. Übliche Wartungszyklen liegen bei ungefähr neun Monaten. Bei einem Filterwechsel nach weniger als 6 Monaten, empfiehlt sich der Kauf des Luftwäschers erst gar nicht. Ersatzfilter lassen sich meistens direkt beim Hersteller ordern.

Ein sehr wichtiges Kriterium für den Kauf eines Luftwäscher ist der Stromverbrauch des Geräts. Wenn der Luftreiniger dauernd läuft, können die Stromkosten sich ganz schnell schnell nach oben bewegen. Mit folgender Formel lässt sich der anzunehmende Stromverbrauch durch den Luftreiniger ermitteln: Leistungsaufnahme x Preis pro kWh x Stunden pro Tag x 365 = Stromkosten pro Jahr in Cent. Ein leistungsfähiger Luftbefeuchter, der 45 Watt benötigt, würde dann mehr als 100 Euro im Jahr kosten.

Leistungsfähigkeit von Luftfiltern

Wenn Sie sich einen Luftfilter anschaffen wollen, steht die Überlegung an, welche Leistung dieser haben soll und in welchem Raum dieser eingesetzt wird. Denn ein Raumreiniger sollte von seiner Leistung zur jeweiligen Raumgröße passen. Nehmen Sie als Faustregel, dass die Reinigungsleistung des Luftreinigers (in qm³ /Std.) ca. 4-6-mal größer sein sollte, als das Raumvolumen (LxBxH des Raumes). Wenn Sie einen Raum mit 20 qm Größe und 2,5 m Raumhöhe (50 m³) haben, sollte das Leistungsvolumen des Luftwäscher demnach ca. 250 m³/Std. betragen. D.h. die Luft im Raum wird in diesem Fall 5 Mal pro Stunde gereinigt.